Rückbildungsgymnastik im Kurs – Baby erwünscht?

Die einen wünschen sich eine Rückbildungsgymnastik mit Baby aus organisatorsichen Gründen, andere sehen die Übungen ganzheitlich zur Geburt gehörend und wollen ihren Schatz nicht ausschließen, und wieder andere sehen aufgrund des Stillens keine Alternative und möchten nicht abpumpen. All diese Beweggründe, sein Kind mit zur Rückbildug zu nehmen sind absolut verständlich und nachvollziehbar. Doch wird Sie das leider vielerorts vor Probleme stellen.

Wie läuft ein Rückbildungskurs mit Baby ab?

Prinzipiell gibt es dabei zwei Varianten. Entweder Sie kümmern sich während der Rückbildungsgymanstik um Ihr Baby selbt, legen es neben sich oder lassen ihn/sie im Idealfall im Kinderwagen hinter sich schlafen. Oder es ist Personal vorhanden, welches sich während den Übungen um die Kleinen kümmert. Kurse, bei denen Babys explizit erwünscht sind, bieten meist kleine Rückzugsmöglichkeiten wie Stillzimmer, Wickelzimmer und ähnliches.

Wie viele Kurse bieten Rückbildungsgymnastik mit Kind an?

Zu wenige. Bei vielen Hebammen sind Babys in den Rückbildungskursen nicht gerne gesehen, da sie in ihnen den Ablauf des Kurses gefährdet sehen. Oftmals machen es die Hebammen auch von den räumlichen Gegebenheiten sowie der Teilnehmerzahl abhängig, ob sie Babys zulassen oder nicht. Dennoch haben wir regional starke Unterschiede festgestellt, und es kann gut sein, dass Sie einen der begehrten Plätze ergattern können, wenn Sie sich nur früh genug um einen Platz bemühen. Keinesfalls sollten Sie mit Ihrem unangemeldeten Schatz dazustoßen und stets vorher die Baby-Regelung erfragen.

Rückbildungsgymanstik zuhause – oft die bessere Alternative

Viele Frauen finden keinen Platz in Kursen, die das Mitbringen ihres Babys erlauben. Zudem möchten Sie nicht Abpumpen, oder der Kurs ist viele Kilometer entfernt sodass aus Zeitmanagmentgründen der Besuch des Rückbildungskurses zum Stress ausartet. Hier ist Rückbildungsgymanstik für zuhause ideal. Sie können ihr Baby immer bei sich haben, müssen das Haus nicht verlassen und können die Übungen in ihrer Reihenfolge und ihrem Zeitpunkt so gestalten, wie es Ihnen passt. Der Nachteil besteht darin, dass Ihnen niemand sagt, ob Sie die Übungen auch richtig durchführen. Zudem ist es für viele frisch gewordene Mütter eine Wohltat, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Anderen wiederum tut das für sich sein aber auch gut.

Sie sehen schon, dass Für und Wider eines Home-trainings muss jeder individuell für sich abwägen. Falls Sie sich dafür entscheiden, empfehle ich, ihren Partner oder eine gute Freundin ab und zu mittrainieren zu lassen. So können Ihre Bewegungen von außen mit der Abbilung/dem Lehrvideo verglichen und verbessert werden. Zudem sehen Sie, dass die meisten Übungen auch nicht frischgebackene Mütter ziemlich fordern – was Sie wiederum motivieren kann.

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